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Schwungvoller Auftakt ins Jubiläumsjahr

(21.01.2026) Beschwingt, festlich und voller Vorfreude – so startete am 18. Januar die Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg (HPolBB) in ihr Jubiläumsjahr: 2026 feiert die Hochschule nicht nur 35 Jahre Polizeiausbildung nach der Wiedervereinigung, sondern auch das 20-jährige Bestehen des Campus‘ in Oranienburg. Um diesen Anlass gebührend mit Partnern, Freunden und Gästen zu feiern, lud die HPolBB alle Musikinteressierten zu einem öffentlichen Konzert ein. Rund 500 Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten unter dem Motto „Alles tanzt“ eine musikalisch hochwertige Einstimmung auf das Festjahr.

 

Musik aus aller Welt mit einem Überraschungsact

Unter der Leitung von Christian Köhler sorgte das Landespolizeiorchester Brandenburg für eine mitreißende musikalische Reise durch Tänze und Rhythmen aus aller Welt – von R. Eilenbergs „Petersburger Schlittenfahrt“ über Astor Piazzollas feurigen „Libertango“ bis hin zu Johann Strauß‘ schwungvollem „Wein, Weib und Gesang“. Auch überraschende Akzente wie die „Charleston-Party“ überzeugten das Publikum – Applaus, Mitwippen und strahlende Gesichter inklusive.

   

Begrüßt wurden alle Gäste von der Präsidentin der Hochschule Prof. Dr. Heike Wagner, die den Blick auf das vor uns liegende Jubiläumsjahr richtete. Mit Bezug auf die Stücke des Orchesters nahm die Präsidentin das Publikum mit auf eine kurze Reise durch die Historie der Polizeiausbildung in Oranienburg. Eines der Highlights aus den letzten Jahrzehnten sei sicher der Umzug auf den Oranienburger Campus gewesen, der einer logistischen Meisterleistung glich. Es zog nicht einfach eine Hochschule um. Es zog ein komplettes System um. So zitierte die Präsidentin den damaligen Projektleiter der Verlagerung der FHPol, der seine Meldung an den damaligen Präsidenten mit den Worten schloss: „Herr Präsident, der Umzug ist überwiegend abgeschlossen. Es gab keine Ausfälle von Unterricht oder Ausbildung“.

 

Wiedersehen mit langjährigen Gestaltern

Und eben dieser ehemalige Präsident sorgte für eine gelungene Überraschung: Rainer Grieger, der 15 Jahre (2006-2021) lang die Geschicke der HPol lenkte, berichtete nicht nur anekdotisch von seiner Anfangszeit, sondern performte auch selbst den bekannten Hit „Feeling Good“ zusammen mit dem Orchester auf der Bühne. Mit diesem Song verbände er die unzähligen strahlenden Gesichter auf der Bühne und die zahlreichen Hände, die er während der Ernennungsveranstaltungen schütteln durfte. Momente, die ihn stets wortwörtlich gut fühlen ließen.

   

Zum Standort Oranienburg als Ausbildungsstätte für die Polizei konnte Rainer Grieger an die Worte der Präsidentin anknüpfen. Schon während der Entscheidungsfindung, aber auch jetzt mit einigem Abstand, sei er überzeugt gewesen, dass das historisch schwer besetzte Gelände die richtige Entscheidung für die Ausbildung und das Studium war. Denn mit dem umfangreichen Umbau und der dadurch auf die Polizeiausbildung abgestimmten und modernen Ausstattung seien die Bedürfnisse passgenau getroffen worden. Auch die Präsidentin bestärkte dies in ihrer Moderation, denn der Umzug sei eine bewusste Entscheidung gegen Verdrängung aber für Auseinandersetzung gewesen. Der Campus setze sich mit der Vergangenheit auseinander und arbeitet diese auf, um in der Gegenwart mit den Anwärterinnen und Anwärtern die Zukunft der Polizei des Landes mitzugestalten.

 

Unter den zahlreichen Gästen saßen nicht nur Oranienburger, auch etliche Ehemalige, Stammpersonal und einige Anwärterinnen und Anwärter waren zugegen. Auch der Staatssekretär Frank Stolper, die Leiterin der Abteilung 4 des Ministeriums des Innern und für Kommunales Anja Germer, die Polizeibeauftragte Inka Gossmann-Reetz sowie die frisch ernannte Oranienburger Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder reihten sich unter die Gäste. Ein Beleg für unsere internationalen Kooperationen und internationale Zusammenarbeit waren die Polizei-Attachés, die sich dieses Konzert nicht entgehen lassen wollten.

   

 

Ein Ausblick auf das Jubiläumsjahr

Mit dem schwungvollen Finale – der Ouvertüre aus Johann Strauß’ „Die Fledermaus“ – endete ein Event, das nicht nur musikalisch begeisterte, sondern auch als symbolischer Auftakt für ein Jahr mit einigen besonderen Anlässen diente. Neben einer weiteren Jubiläumsveranstaltung zum Einweihungstermin des Campus‘ dürfen sich Gäste und Mitarbeitende insbesondere auf die Eröffnung des neuen Apartmenthauses für unsere Anwärterinnen und Anwärter am 05. März sowie auf den Tag der offenen Tür zur Vereidigung am 27. Juni freuen.

   

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