Studiendekan

Mario Rogus

Im Bachelor-Studium des gehobenen Polizeivollzugsdienstes erhalten Sie als Polizeikommissaranwärterin bzw. Polizeikommissaranwärter das erforderliche Basiswissen für Ihre spätere Tätigkeit im Wach- und Wechseldienst, in der Bereitschaftspolizei oder der Kriminalpolizei.

Bitte haben Sie Verständnis, dass das Dekanat ausschließlich für Studierende der Hochschule ansprechbar ist. Informationen zu Einstellung und Bewerbung erhalten Sie in unserem Karriereportal www.polizei-brandenburg-karriere.de oder bei unserem Beratungsteam vom Auswahldienst.

 

 

 

 

Der akademische Abschluss "Bachelor of Arts (B.A.) - Polizeivollzugsdienst / Police Service"

Der Bachelor-Studiengang „Polizeivollzugsdienst / Police Service“ ist die Voraussetzung für eine Laufbahn im gehobenen Polizeivollzugsdienst. Das Einstiegsamt für den gehobenen Polizeivollzugsdienst ist „Polizeikommissarin“ bzw. „Polizeikommissar“ und eröffnet nach den entsprechenden Leistungen die Chancen auf eine Beförderung zur Polizeiober- bzw. Polizeihauptkommissarin oder zum Polizeiober- bzw. Polizeihauptkommissar. Ein Amt im gehobenen Dienst ist auch Voraussetzung für den Aufstieg in die Führungslaufbahn der Polizei (den sog. „höheren Dienst“).

Das Studium ist als Vollzeitstudium für sechs Semester (drei Jahre) angelegt und geht von einem Arbeitsaufwand von 40 Wochenstunden aus. Dies beinhaltet auch einen erheblichen Aufwand für Selbststudium (Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, Literaturstudium, Bearbeitung von Arbeitsaufträgen, Prüfungsvorbereitung usw.)

Das Studium ist in Module unterteilt. Seit dem Einstellungstermin Herbst 2020 gilt ein neues Curriculum, das aus insgesamt zwölf Modulen besteht. Alle Module müssen bestanden werden, um das Studium erfolgreich zu absolvieren. Eines der Module sieht die Erstellung einer ca. 30 Seiten langen wissenschaftlichen Hausarbeit („Bachelor-Thesis“) vor. Zu den zwölf Modulen gehört auch ein Wahlpflichtmodul, das die Möglichkeit bietet, sich unter einer Zahl von angebotenen Schwerpunktthemen eines herauszusuchen, für das man sich besonders interessiert.

Für sämtliche bestandenen Module und für den Arbeitsaufwand in der Höhe von 5400 Zeitstunden in drei Jahren werden nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) 180 Leistungspunkte angerechnet (ein Leistungspunkt = 30 Zeitstunden). Davon entfallen 120 Leistungspunkte auf die fachtheoretischen Inhalte. Diese umfassen unter anderem Rechtsfächer wie Strafrecht, Polizeirecht, Recht des öffentlichen Dienstes, Staats- und Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Zivilrecht oder Verkehrsrecht sowie Fächer wie Einsatzlehre, Verkehrslehre, Kriminalistik, Kriminologie, Psychologie, Polizeigeschichte, Ethik oder Politikwissenschaft. Insgesamt 60 Leistungspunkte entfallen auf die fachpraktischen Anteile des Studiums. Dazu zählen vor allem eine sechsmonatige Praktikumsphase sowie die studienbegleitenden Trainings in Fächern wie Nichtschießen/Schießen, Eingriffstechniken, Fahrsicherheitstraining, polizeiliche IT-Anwendungen, Kommunikationstrainings, Erste Hilfe, Schwimmen und Retten usw.

 

 

Auslandshospitation im Studium

Im Rahmen des 3-jährigen Bachelor-Studienganges bietet die HPol mehrere Wahlpflichtmodule an, welche mit einer zweiwöchigen Auslandshospitation verbunden sind. Über die zahlreichen Kontakte der HPol in viele Länder Europas, vermittelt das Internationale Zentrum hierbei Hospitationsplätze bei europäischen Polizeien und übernimmt die Organisation der Auslandshospitation.

In der Vergangenheit konnte die HPol bereits Studenten u.a. in die Niederlande, Polen, GB, Irland, Nordirland, Ungarn, Österreich, Dänemark, Norwegen, Schweden, Slowenien, Finnland, Frankreich und Spanien vermitteln.