Artikel

Junge Zukunft für die Polizei Brandenburg

Festveranstaltung

Oranienburg - 191 junge Frauen und Manner haben heute an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg feierlich ihre Ernennungsurkunden zu Polizeianwarterinnen und -anwartern von Fachhochschulprasident Rainer Grieger erhalten. Der Einstellungsjahrgang 2015 weist somit eine Starke von knapp 300 jungen Menschen auf, die nach Ausbildung bzw. Studium die Polizei Brandenburg verstarken werden. So viele junge Polizisten hatte Brandenburg zuletzt im Jahr 1995 ausgebildet.

Eine zweite Anwartergruppe wurde bereits im Fruhjahr ernannt. Die hohe Auslastung von Fachkabinetten, Kursraumen und Lehrpersonal wird auch 2016 anhalten, wenn wieder 300 Anwarterinnen und Anwarter eingestellt werden sollen. Mit der erstmaligen Aufteilung auf zwei Ernennungstermine mochte die HPol eine gleichmassigere Verteilung der Lehrangebote und Praktika im Jahresverlauf erreichen. Vor dem Hintergrund, dass sich zukunftig zusammen mit den Weiterbildungsteilnehmern jahrlich uber 1.000 Lernende auf dem Campus Oranienburg befinden, werden so die vorhandenen Ressourcen zur Umsetzung der Bildungsauftrage fur den gestiegenen Einstellungskorridor voll ausgenutzt. 

Im Beisein von Polizeiprasident Hans-Jurgen Morke begann ausserdem fur 28 Polizeiangehorige des mittleren Dienstes, darunter drei Angehorige der Polizei des Deutschen Bundestages, der Aufstiegslehrgang in den gehobenen Polizeidienst. Fur zwei Angehorige des gehobenen Dienstes begann in Kooperation mit der Polizei Berlin das Aufstiegsstudium in den hoheren Dienst.

Prasident Grieger unterstrich, die Polizeianwarterinnen und Anwarter hatten sich fur einen Beruf entschieden, der ,,mehr ist als ein Job. Die Polizei geniesst in der Bevolkerung sehr hohes Vertrauen. Der Beruf des Polizisten erfordert viel personliches Engagement und Einsatz- und in den nachsten Jahren vor allem Lernbereitschaft.". Die anspruchsvolle Ausbildung setzt schwierige Einstellungstests voraus, die nur mit entsprechender Vorbereitung gemeistert werden konnten. Als zukunftige Polizisten hatten sich viele junge Leute beworben. Trotz dieser hohen Bewerberzahl, erwies es sich fur die HPol erneut als grosse Herausforderung, aus dem Bewerberkreis die geeigneten Kandidaten zu identifizieren.

Polizeiprasident Morke fugte hinzu: ,,Der Polizeiberuf stellt hohe Anforderungen, bietet aber auch vielfaltigste Einsatzmoglichkeiten. Die Bewerberinnen und Bewerber aus anderen Bundeslandern unterstreichen den guten Ruf der Polizeiausbildung in Brandenburg. Der Polizeiberuf bleibt attraktiv.
Gleichzeitig wird jeder von Ihnen wird benotigt, um einen erhohten Bedarf an Polizeibeamtinnen und -beamten zu erfullen. Sie alle leisten ihren Dienst fur die Sicherheit im Land Brandenburg.".

Herr Morke wurdigte zudem das grosse Interesse von Polizeiangehorigen an einer Aufstiegsausbildung.

Von den 191 Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern kommt uber die Halfte aus Brandenburg selbst. Etwa ein Viertel der Frauen und Manner kommt aus Berlin und ein weiteres Viertel aus anderen Bundeslandern, darunter aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachen und Sachsen-Anhalt. Unter den neuen Anwartern sind auch sieben ehemalige Zeitsoldaten der Bundeswehr.

Besondere Fremdsprachkenntnisse auf Muttersprachniveau bringen sieben der Ernannten mit. Die meisten davon sprechen neben Deutsch auch Polnisch, aber auch Spanisch, Turkisch oder Russisch.

Wir wunschen viel Erfolg fur die anstehenden Aufgaben in Studium, Ausbildung und Aufstieg, aber auch eine schone Zeit bei uns auf dem Campus der HPol in Oranienburg.

Timm Schindler
Pressesprecher HPol

Weblinks: 

Netzwerk Studienqualität Brandenburg

 

Link zur Seite Erasmus+

Folgen Sie uns auf:

Link zum Facebook-AuftrittLink zum Twitter-AuftrittLink zum Instagram-Auftritt der Polizei Brandenburg