(02.04.2026) Mit erfolgreichem Abschluss verabschiedete die Hochschule der Polizei am 31. März die Absolvierenden des mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienstes sowie die erfolgreichen Aufsteiger. Bereits am Folgetag konnten wir 213 neue Anwärterinnen und Anwärter auf dem Campus begrüßen.
Neue Polizeikräfte erfolgreich ausgebildet – HPol verabschiedet Absolvierende
Es gehört zum festen Jahresrhythmus der Hochschule der Polizei, dass zum Semesterwechsel zwei Tage lang die feierlichen Ernennungen das Campusleben bestimmen. Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen von Ausbildung, Studium oder Aufstieg verlassen den Campus in freudiger Erwartung der vor ihnen liegenden Aufgaben, ehe am Folgetag unsere neuen Anwärter und Anwärterinnen ihren ersten Tag in der Polizeifamilie erleben.
Für 102 Absolvierende war es am gestrigen Dienstag so weit: stolz hielten sie ihre Zeugnisse für den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung für den mittleren (m.D.) bzw. ihres Studiums für den gehobenen (g.D.) Polizeivollzugsdienst in den Händen. Die frisch Ernannten verließen den Campus als Obermeisterinnen und -meister bzw. als Kommissarinnen und Kommissare. Mit dem Erhalt ihrer Zeugnisse wurden sie zudem zu Beamtinnen und Beamten auf Probe ernannt.

Darüber hinaus schlossen 26 erfahrene Kolleginnen und Kollegen den Aufstiegslehrgang vom mittleren in den gehobenen Polizeivollzugsdienst an der Hochschule erfolgreich ab. Mit neuem Dienstgrad kehren sie in ihre Wachen und Dienststellen zurück.

Prof. Dr. Imme Krüger, Vizepräsidentin der Hochschule, eröffnete die feierliche Zeremonie auf dem Campus und begrüßte die anwesenden Gäste und Angehörigen sowie die Absolvierenden. Die Vizepräsidentin sprach über die verschiedenen Beweggründe oder Motivationen, die zu einer Berufswahl führen können und wandte sich direkt an die Absolvierenden: „Herzlichen Glückwunsch, sie haben es nun geschafft und können in ihren Beruf starten. Der wird oft anstrengend und herausfordernd sein, und vielleicht wird es eines Tages Gründe für sie geben, ins Grübeln zu geraten. Doch es wird immer auch sehr viele Gründe geben, um neue Motivation zu ziehen. Ich wünsche Ihnen, dass sie aus ihrer Motivation immer die Kraft ziehen können, um in schwierigen Situationen sagen zu können: `für mich ist nichts anderes vorstellbar, als das zu sein: Polizist oder Polizistin´.“

Staatssekretär des Innern und für Kommunales Uwe Schüler gratulierte den Absolventen und Absolventinnen in seiner Festrede und wünschte ihnen alles Gute für ihre Erstverwendung:
„Sie alle haben in Ausbildung und Studium erstklassiges Rüstzeug für Ihren Beruf erhalten. Auch, wenn die vergangenen Jahre Ihnen bereits einiges abverlangt haben, so wissen Sie ‚dies war nötig‘. Der Polizeiberuf ist kein Job wie jeder andere. Die Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg verlassen Sich auf Polizei und darauf, dass sie für ihre Sicherheit und Ordnung sorgt. Wenn Sie ab morgen die Kolleginnen und Kollegen in den Direktionen und dem LKA verstärken, verlassen sich die Brandenburgerinnen und Brandenburger auch auf Sie. Darauf wurden Sie bestmöglich vorbereitet. Ich beglückwünsche alle Absolvierenden und wünsche Ihnen für Ihren Weg in der Polizeifamilie alles Gute.“
Der Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Heike Wagner überreichte anschließend die Zeugnisse an die Absolvierenden, die zudem durch Polizeipräsident Oliver Stepien ernannt erfolgte.

Hochschule der Polizei begrüßt neue Studierende und Auszubildende in der Frühjahrseinstellung
Während es für die rund 100 neuen Kolleginnen und Kollegen nun in die Erstverwendung geht, haben die neuen Anwärterinnen und Anwärter noch ihre gesamte Ausbildungszeit vor sich.

Für 213 junge Menschen des Einstellungsjahrgangs 2026 Frühjahr begann am 01. April die Karriere in der Polizei Brandenburg. Die 76 Auszubildenden und 137 Studierenden sind ab sofort Anwärterinnen und Anwärter und damit Teil der Polizeifamilie. Neben zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus der Polizei des Landes, Partnern aus Landkreis und Stadt sowie dem künftigen Lehrpersonal, begleiteten auch Vertretende der Landespolitik die feierliche Zeremonie, allen voran Innenminister Dr. Jan Redmann.

In seiner Festrede betonte er, wie wichtig es sei, dass es junge Menschen gäbe, die sich mit ihrer Berufswahl für die Gemeinschaft und eine stabile Demokratie einsetzten: „Unsere Polizistinnen und Polizisten setzen sich für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Brandenburg ein. Sie tragen eine große Verantwortung, stehen als gesellschaftliche Vorbilder nicht selten im öffentlichen Rampenlicht und sie stellen sich schützend vor diejenigen, die Hilfe benötigen. Das geht nur mit Überzeugung, einer klaren Haltung und vor allem geht das niemals allein. Polizeiarbeit bedeutet immer Teamarbeit. Ich freue mich daher sehr, dass sie sich dazu entschieden haben, ihre berufliche Karriere im Dienst der öffentlichen Sicherheit zu beginnen und begrüße Sie herzlich in der Polizeifamilie.“
Mensch als Basis unserer Werte
Die feierliche Veranstaltung eröffnete die Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Heike Wagner. In ihrer Begrüßung nahm sie Bezug auf die Veränderungen, die in allen Lebensbereichen spürbar seien, so auch in der Polizei Brandenburg: „Diese gesellschaftlichen Veränderungen erfordern Flexibilität im Denken und die Kompetenzen angemessen reagieren zu können. Als Basis dafür bedarf es der Entwicklung gemeinsamer Werte, in deren Zentrum immer der Mensch steht – auch in unruhigen oder herausfordernden Zeiten. Darauf werden wir Sie an der Hochschule bestmöglich vorbereiten.“
Abschließend erhielten die Anwärterinnen und Anwärter durch die Hochschulpräsidentin feierlich die Ernennungsurkunden. Sie sind damit Beamtinnen und Beamte auf Widerruf während ihrer Ausbildung und ihres Bachelor-Studiums. Die Auszubildenden und Studierenden kommen aus sechs Bundesländern. 179 von ihnen stammen aus Brandenburg.













