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Ein zukunftsweisender Weg für die Kriminalpolizei

Neuigkeiten zum Masterstudiengang Kriminalistik

729 Tage liegen vor uns, 4600 Lernstunden sind geplant, ca. 100 Lehrende, 21 Studierende, 14 Prüfungen später und das Ziel der Hochschulabschluss "Master of Arts (M. A.)" ist erreicht.
Nun haben wir schon einige Tage gemeinsam gelernt, gelacht und einiges voneinander erfahren. Unsere Motivation ist vielfältig und stimmt in vielen Punkten überein. In der Gesamtheit steht dabei die persönliche und berufliche Weiterentwicklung im Fokus. Wir erhoffen uns unter anderem individuelle Kompetenzerweiterung, Wissenszuwachs und die Möglichkeit einer fachlichen Spezialisierung unter Berücksichtigung der aktuellen Forschungsergebnisse. Auch die Bildung von Netzwerken durch den persönlichen Austausch, ist für viele von uns ein wichtiger Aspekt, sich der Herausforderung dieses Masterstudiums zu stellen.

Zu den Highlights der ersten Wochen gehörte zweifellos der erste Tag. Die aufgestaute Vorfreude fand endlich ihre ersehnte Umgebung zum Entladen. Insbesondere die feierliche Übergabe der Begrüßungsurkunden im Rahmen der Willkommensveranstaltung in der Sporthalle der HPolBB entlockte einigen von uns Erinnerungen an den allerersten Tag bei der Polizei – Wir sind wieder Studierende.

Den nächsten Höhepunkt bildete der gelungene Abschluss des ersten Tages. Bei angenehmer Atmosphäre und gutem Essen bot sich die Möglichkeit des Kennenlernens der Studierenden untereinander sowie der Verantwortlichen, Herrn Hochschulpräsidenten Grieger, Herrn Vizepräsident und amtierender Dekan Dr. Christe-Zeyse, Frau Prof. Dr. Wagner, Herr Schindler, Herr Martin und Frau Ehlert. Der hierbei gegenseitig wahrgenommene Enthusiasmus für die Kriminalistik und die ausgesprochen hohe Motivation stellten für jeden von uns die Grundlage und den inneren Antrieb zur Teilnahme an diesem „Experiment“.

Uns erwarteten von Beginn an optimale technische und räumliche Voraussetzungen zum Lernen. Inhaltlich starteten wir ins Modul 01, dem „Propädeutikum“, mit den Basiskompetenzen des wissenschaftlichen Arbeitens. Das Anwenden der passenden Forschungsmethode zur Beantwortung einer wissenschaftlichen Fragestellung setzte bereits von Beginn an hohe Maßstäbe an uns. Schnell wurde deutlich, dass uns in den nächsten zwei Jahren ein hoher Lernumfang und die Bereitschaft zur Überwindung eigener Grenzen erwartet. Wer konnte erahnen, dass wir uns plötzlich in einem Mathestudium wiederfinden, um Algorithmen für das Statistikprogramm R zu erstellen und statistische Erhebungen auswerten zu können.

Auch die Lust am Lesen kam nicht zu kurz. Unzählige wissenschaftliche Fachartikel mussten inhaltlich durchdrungen und mittels Power-Point-Präsentation für Fachvorträge visualisiert werden. Im Kontext naturwissenschaftlicher und geisteswissenschaftlicher Herangehensweisen an polizeiwissenschaftliche Fragestellungen lernten wir die Elemente der qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden zu unterscheiden und wissenschaftliche Studiendesigns sowie die Logik zur Ableitung statistischer Hypothesentests anzuwenden.

Noch befinden wir uns am Anfang des bislang einmaligen polizeilichen Studiengangs und ein Großteil unserer Reise liegt noch vor uns. Wir freuen uns, im Dezember für kurze Zeit in unterschiedliche Dienststellen des PP und der Bundespolizei in die praktische Arbeit zurückzukehren.

Für die kommenden zwei Studienjahre erhoffen wir uns eine fachliche Weiterentwicklung in aktuell kriminalpolizeilich relevanten Themenfeldern, um das neu gesammelte Wissen in die polizeiliche Praxis hinauszutragen, dort zu integrieren und einen wissenschaftlich geprägten Denkansatz einbringen zu können.

Wir danken allen Verantwortlichen des Masterstudiengangs, unseren Dienststellen und insbesondere unseren Kollegen, die nunmehr unsere Arbeit zusätzlich übernehmen müssen, dass wir an diesem Studium teilnehmen dürfen.

Netzwerk Studienqualität Brandenburg

 

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