Prof. Dr. Robertz

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Prof. Dr. Frank Robertz

Kriminologie und Sozialwissenschaften

Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg
Bernauer Straße 146
D-16515 Oranienburg

Telefon: +49 (0) 3301 850-2552
E-Mail: frank.robertz [at] hpolbb.de

Twitter @Cybercrime_Blog Twitter @KriminoLogisch

Curriculum Vitae

Seit 06.2013 Professor für Kriminologie und Sozialwissenschaften an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg in Oranienburg
2006 - 2013 Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie in Berlin
2004 - 2005 Freiberuflicher Sozialwissenschaftler (u.a. Forschung, Erstellung E-Learning-Seminar, Anti-Gewalt-Trainings, Tagungsleitungen, Vorträge, Fachbuch-Publikationen)
2002 - 2004 Promotion zum Dr. phil. am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg
2001 - 2005 Lehrbeauftragter am Institut für Kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg
2000 - 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Hamburg
1998 - 2008 Durchführung von Opferwahrnehmungsseminaren für inhaftierte erwachsene Gewaltstraftäter
1996 - 1999 Studium der Kriminologie (Diplom) an der Universität Hamburg
1991 - 1995 Studium der Sozialpädagogik (Diplom) an der FH Niederrhein

Forschungs- und Arbeitsinteressen

  • Innovative Lehrmethoden
  • Mediale Inszenierung von Tötungsdelikten
  • Threat Assessment
  • Prävention von Gewalt
  • Gewaltphantasien
  • Cybercrime

Publikationen

Buchpublikationen

Robertz, F. & Kahr, R. (2016). Die mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus. Zur medienpsychologischen Wirkung des Journalismus bei exzessiver Gewalt. Heidelberg: Springer VS.

Robertz, F., Oksanen, A., Räsänen, P. (2016). Viktimisierung junger Menschen im Internet. Leitfaden für Pädagogen und Psychologen. Heidelberg: Springer Essentials.

Robertz, F. (2011 - Hrsg.). Gewaltphantasien. Zwischen Welten und Wirklichkeiten. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.                                      

Robertz, F. & Wickenhäuser, R. (2010 – Hrsg.). Orte der Wirklichkeit. Über Gefahren medialer Lebenswelten Jugendlicher. Heidelberg: Springer.                      

Robertz, F. & Wickenhäuser, R. (2010). Kriegerträume. Warum unsere Kinder zu Gewalttätern werden. München: Herbig.                                                        

Robertz, F. & Wickenhäuser, R. (2007). Der Riss in der Tafel. Amoklauf und schwere Gewalttaten in der Schule. Heidelberg: Springer
(2. aktualisierte Auflage erschien 2010).                                                                   

Villmow, B. & Robertz, F. (2004). Untersuchungshaftvermeidung bei Jugendlichen. Hamburger Konzepte und Erfahrungen. Münster: Lit.

Robertz, F. & Thomas, A. (2004) (Hrsg.). Serienmord. Kriminologische und kultur-wissenschaftliche Skizzierungen eines ungeheuerlichen Phänomens. München: Belleville.           

Robertz, F. (2004). School Shootings. Über die Relevanz der Phantasie für die Begehung von Mehrfachtötungen durch Jugendliche. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Robertz, F. & Robertz, D. (2001). Konflikt-Training mit Kindern und Jugendlichen. Ein Werkbuch für die Ausarbeitung und Anwendung von Trainingsformen zum Umgang mit Gewalt und Aggressivität in Schule und Jugendarbeit. Hamburg.           

Robertz, F. (1999). Wenn Jugendliche morden. Forschungsstand, Erklärungsmodell und präventive Möglichkeiten. Hamburg.
 

Beiträge in Fachbüchern

Robertz, F. (2021 – im Druck). 74 Lemmata zu kriminologischen Themen (von “Abweichendes Verhalten” bis “Viktimologie”). In I. Wirth, Kriminalistik-Lexikon, 5. Auflage, Karlsruhe: C.F. Müller Verlag.

Robertz, F. & Kahr, R. (2015): Is this the real life? Phantasien und Nebenrealitäten bei School Shootings. In J. Hoffmann/K. Roshdi (Hrsg.) Amok und andere Formen schwerer Gewalt, Stuttgart: Schattauer.

Robertz, F. (2013). On the Relevance of Phantasy for the Genesis of School Shootings. In W. Heitmeyer, P. Sitzer & T. Seeger (Hrsg.). School Shootings: International Research, Case Studies and Concepts for Prevention. Heidelberg: Springer.

Robertz, F. (2012). Prävention von Amok und schwerer Gewalt an Schulen. In S. Drewes & K. Seifried (Hrsg.). Krisen im Schulalltag: Prävention, Management und Nachsorge. Stuttgart: Kohlhammer.

Robertz, F. & Kahr, R. (2012). Umgang mit den Medien im Krisenfall. In S. Drewes & K. Seifried (Hrsg.). Krisen im Schulalltag: Prävention, Management und Nachsorge. Stuttgart: Kohlhammer.

Robertz, F. (2011). Prävention von School Shootings. In C. Lorei (Hrsg.). Kongressband Polizei & Psychologie 2009. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Robertz, F. (2010). Amok(-drohung). In KrisenKompass - Handbuch für Lehrer und Schulleitung zum Umgang mit schweren Krisen im Kontext Schule. Bern: Schulverlag Plus.

Robertz, F. (2010). Wunderland der Phantasie. In F. Robertz (Hrsg.). Gewaltphantasien. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft

Robertz, F. (2010). Triangulierung der Wirklichkeiten. In F. Robertz & R. Wickenhäuser (Hrsg.). Orte der Wirklichkeit. Heidelberg: Springer.

Robertz, F. (2010). Jugendgewalt 2.0 - Über Cybermobbing und Happy Slapping. In F. Robertz & R. Wickenhäuser (Hrsg.). Orte der Wirklichkeit. Heidelberg: Springer.

Robertz, F. (2010). Vorwort. In F. Schneider & P. Schneider.  Vom Wert des Lebens - Die Ermordung unseres Sohnes Yvan. Kröning: Asanger Verlag.

Robertz, F. (2009). Opferwahrnehmungsseminare mit inhaftierten Gewalttätern. In J. Hoffmann & I. Wondrak (Hrsg.). Umgang mit Gewalttätern. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Robertz, F. (2009). Warum Serienmord fasziniert. In Mord und Totschlag - Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung des historischen Museums der Stadt Luxemburg.

Robertz, F. (2007). Erfurt – 5 Jahre danach. In J. Hoffmann & I. Wondrak (Hrsg.). Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Robertz, F. (2007). Nachahmung von Amoklagen. Über Mitläufer, Machtphantasien und Medienverantwortung. In J. Hoffmann & I. Wondrak (Hrsg.). Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Bondü, R., Meixner, S., Bull, H.D., Robertz, F. & Scheithauer, H. (2007). Schwere, zielgerichtete Schulgewalt: School Shootings und Amokläufe. In H. Scheithauer, T. Hayer & K. Niebank (Hrsg.). Problemverhalten und Gewalt im Jugendalter. Stuttgart: Kohlhammer.

Robertz, F. (2004). Serienmord als Gegenstand der Kriminologie. Grundlagen einer Spurensuche auf den Wegen mörderischer Phantasien. In F. Robertz & A. Thomas (Hrsg.). Serienmord. München: Belleville.

Robertz, F. (2004). 'Die Entwicklung zu einem Serienmörder ist keine einfache Angelegenheit.' Ein Interview mit zwei Legenden der Serienmord-Forschung: Ann Wolbert Burgess und Robert Roy Hazelwood. In F. Robertz & A. Thomas (Hrsg.). Serienmord. München: Belleville.

Robertz, F. (2004). Warum Serienmord fasziniert - Ein kriminologisch-kulturwissenschaftliches Essay. In F. Robertz & A. Thomas (Hrsg.). Serienmord. München: Belleville.

 

Artikel in Journalen (Auswahl)

Robertz, F. (2020). Kriminologie in der Polizeiausbildung. Neue Wege der Befähigung zum kritischen Denken, in: Kriminalistik 74(10): 617-621.

Kahr, R. Robertz, F., Wickenhäuser, R. (2017). Mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus, in: Aus Politik und Zeitgeschichte - Gewalt, 67, 4: 33-38.

Robertz, F. (2016). Mediale Unsterblichkeit? Überlegungen zu einer verantwortungsbewussten Berichterstattung über Gewalt, Stiftung SPI Infoblatt 70, 2-6.

Robertz, F. (2012). Gewalthaltige Videospiele. Tötungstrainer oder harmloser Zeitvertreib?                     Deutsche Polizei 61(1): 35-37.

Robertz, F. & Rüdiger, Th.-G. (2012). Die Hacktivisten von Anonymous. Der schmale Grad zwischen guter Absicht und Selbstjustiz. Kriminalistik 66(2): 79-84.

Robertz, F. (2011). Kleingruppengewalt. Die Suche nach Männlichkeit am Rande des Nahverkehrs? Deutsche Polizei 60(11): 16-19.

Robertz, F. (2011). Internetkriminalität. Herausforderung Cybercrime? Deutsche Polizei 60(9): 28-33.

Robertz, F., Hoffmann, J. & Roshdi, K. (2009). Winnenden und kein Ende. Ergebnisse der ersten Studie über deutsche School Shootings. Deutsche Polizei 58(5): 16-20.

Hoffmann, J., Robertz, F. & Roshdi, K. (2009). Zielgerichtete schwere Gewalt und Amok an Schulen. Eine empirische Studie zur Prävention schwerer Gewalttaten. Kriminalistik 63(4): 196-204.

Robertz, F. (2008). Fantasías asesinas en los colegios. Mente y Cerebro 29: 26-31.

Robertz, F. (2008). Wann und wie wirken kriminalpräventive Programme an Schulen.                         Deutsche Polizei 57(1): 33-37.

Robertz, F. (207). Cyberbullying. Festschrift zum 25-jährigen Bestehen der International Police Association, Verbindungsstelle Berchtesgadener Land.

Robertz, F. (2007). Pressearbeit zur Vermeidung von Nachahmungstaten. Deutsche Polizei 56(2): 10-11.

Robertz, F. (2007). Polizei in schulischen Krisenteams. Deutsche Polizei 56(10):  14-16.

Robertz, F. (2007). Todbringende Phantasien. Gehirn & Geist 06: 28-34.

Robertz, F. (2007). Deadly Dreams. Scientific American Mind 08/09: 52-59.

Robertz, F. & Wickenhäuser, R. (2007). Wenn das Böse siegt. Psychologie Heute 34(2): 70-73.

Müller-Foti, G., Robertz, F., Schildbach, S. & Wickenhäuser, R. (2007). Punishing the disoriented? Medical and criminological implications of incarcerating patients with mental dis-orders for failing to pay a fine. International Journal of Prisoner Health 3(2): 87-97.

Robertz, F. (2006). Cyberbullying: Eine neue Form der Gewalt. Deutsche Polizei 55(10): 12-15.

Robertz, F. (2006). Zur Genese todbringender Phantasien – Neue Erkenntnisse zum School Shooting von Columbine. Forensische Psychiatrie und Psychotherapie 13(3): 50-72.

Robertz, F. (2006). Cyberbullying: Eine neue Form der Gewalt. Erziehung und Wissenschaft plus 12/06: 4-6.

Robertz, F. & Wickenhäuser, R. (2006). Vom Computerspieler zum Killer? Ein Beitrag zur Diskussion um so genannte 'Killerspiele'. Deutsche Polizei 55(12): 29-31.

Robertz, F. (2005). „Bei uns gibt es keinen Amoklauf ... oder?“ Hilfestellungen zur Vermeidung von Amokläufen. Schulleitung und Schulentwicklung 52, 6.8: 1-18.

Robertz, F. (2004). School Shootings - Amokläufe durch Jugendliche an Schulen. Deutsche Polizei 53(7): 12-15.

Robertz, F. (2002). Phantasien jugendlicher Mörder – Eine kriminologische Sichtweise zum besseren Verständnis außergewöhnlicher (Gewalt-)Handlungen. Forum für Kinder- und Jugendarbeit 18(3): 53-55.

Robertz, F. (2000). Entstehungsbedingungen von Tötungsdelinquenz durch Jugendliche. DVJJ-Journal (Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe) 11(1): 52-58.

Robertz, F. (2000). Jugend und Gewalt. Anmerkungen aus kriminologischer Sicht. Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Forum 24(4): 4-5.

Robertz, F. (1998). Where are the victims? The Victimologist 2(3): 7.

Robertz, F. & Temme, G. (1998). Bericht über die Tagung 'Alternativen zu strafrechtlicher Gewalt' des Komitees für Grundrechte und Demokratie vom 10.-12. Oktober 1997 in der Evangelischen Akademie Iserlohn.  Kriminologisches Journal 30(3): 205-212.

 

Sonstiges:

Tätigkeit in wissenschaftlichen Beiräten von interdisziplinären Forschungsverbundvorhaben, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert worden sind:

  • "Extremistische Bestrebungen in Social Media Netzwerken: Identifikation, Analyse und Management von Radikalisierungsprozessen" (X-SONAR; Laufzeit 2017-2020)
  • „Tat- und Fallanalysen hochexpressiver zielgerichteter Gewalt” (TARGET; Laufzeit 2013-2016)
  • „Schulische Krisenintervention bei Großschadensereignissen” (KomPass; Laufzeit 2012-2015)

Netzwerk Studienqualität Brandenburg

 

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