Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Jürgen Biedermann

Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Jürgen Biedermann

   

   
   
 
  Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Jürgen Biedermann

  Professur für Psychologie

  Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg
  Bernauer Straße 146
  D-16515 Oranienburg

  Telefon: +49 (0) 3301 850 2548
   E-Mail: juergen.biedermann [at] hpolbb.de

 

Curriculum Vitae:

Seit 2017

Professor für Psychologie an der Fachhochschule des Landes Brandenburg

2014 – 2016

Wissenschaftlicher Angestellter beim Psychologischen Dienst der Polizei Berlin
Tätigkeiten u. a.:

  • Operative Unterstützung von Fachdienststellen (Tätereinschätzungen, Fallmanagement),
  • Fortbildungen zu klinisch-psychologischen und rechtspsychologischen Fragestellungen,
  • Durchführung von Auswahlverfahren für Spezialdienststellen,
  • Psychologische Beratung, Evaluationen

2013 – 2014

Lehrbeauftragter an der Hochschule für Wirtschaft und Recht – Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement

2009 – 2014

Institut für Forensische Psychiatrie der Charité Berlin

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Risikoklassifikation bei Sexualdelinquenz - Entwicklung und Validierung von Instrumenten und Methoden zur Risikoklassifikation von Sexualdelinquenten für die polizeiliche Präventionsarbeit“, Entwicklung eines softwaregestützten Prognosetools zur prognostischen Einschätzung von Sexualstraftätern für das LKA Berlin
  • Promotion an der Freien Universität Berlin zum Thema: Die Klassifizierung von Sexualstraftätern anhand ihres Tatverhaltens im Kontext der Rückfallprognose und Prävention - Ein typologieorientierter Ansatz bei sexuellen Missbrauchs- und Gewalttätern mittels der Latent Class Analyse (Gesamtnote: „Summa Cum Laude“, Preisträger des Deutschen Studienpreises der Körber Stiftung)
  • Mitwirkung an forensischen Sachverständigengutachten im Bereich Schuldfähigkeit und Kriminalprognose sowie der Evaluation des Brandenburger Maßregelvollzugs

2008

Bezugstherapeut in der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen, Fontane Klinik Motzen

2001 – 2007

Studium der Psychologie an der Universität Konstanz

  • Schwerpunktsetzung in Klinischer Psychologie, Rechtspsychologie sowie Statistik und Methoden
  • Wissenschaftliche Mitarbeit am Lehrstuhl für psychologische Methodenlehre und Friedenspsychologie sowie am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Neuropsychologie (Arbeitsgruppe Psychotraumatologie)
  • Diplomarbeit zum Thema „Untersuchungen zu psychologischen Prozessen im Lebensverlauf von Kindersoldaten“ auf Basis der Erlebnisberichte von Kindersoldaten in Uganda

Forschungs- und Praxisschwerpunkte:

  • Entstehung und Aufrechterhaltung von Sexualdelinquenz
  • Tatverhalten von Sexualstraftätern
  • Risiko- und Gefährlichkeitseinschätzung / Rückfallprognose bei Straftätern, insbesondere Sexualstraftätern
  • Möglichkeiten und Begrenzungen statistischer Analysemethoden
  • Polizeilicher Umgang mit Menschen mit psychischen Störungen
  • Psychische Erkrankungen im Arbeitskontext
  • Fallsupervision für die Zentralstelle S.P.R.E.E. („Sexualstraftäter Prävention bei Rückfallgefahr durch Eingriffsmaßnahmen und Ermittlungen“) des LKA Berlin
  • Entwicklung und Schulung eines softwaregestützten Prognosetools zur prognostischen Einschätzung von Sexualstraftätern

 

Übersicht zugehöriger Dateien: