(22.01.2026) Der Leiter des Instituts für Cyberkriminologie Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger wurde in Anwesenheit der Vizepräsidentin der HPol Prof. Dr. Imme Krüger, von der Geschäftsführung des Instituts für Zukunftsstudien und Technikfolgenabschätzung (IZT) Dr. Roland Nolte und Sabine Flores Tran im Dezember 2025 in den Expertenbeirat des Teilmoduls „Zukunftsanalyse“ berufen.
Das Teilmodul „Zukunftsanalyse“ ist ein zentraler Bestandteil im Forschungsprogramm zukünftiger Cyberkriminalität der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit. Das Vorhaben trägt den Titel „Cyberkriminalität 2030 und 2040: technologische und soziokulturelle Entwicklungspfade, Zukunftsszenarien und Strategien für eine resiliente Gesellschaft (CytZuReDen). Durchgeführt wird es vom IZT.
Digitale Resilienz stärken und Handlungsoptionen ableiten
Ziel ist es, plausible Szenarien für die Jahre 2030 und 2040 – die technologische wie kulturelle und strukturelle Bedingungen berücksichtigen – zu entwickeln und konkrete Handlungsoptionen für Politik, Behörden und Gesellschaft abzuleiten.
Zu diesem Zweck werden technologische Analysen mit gesellschaftlichen Faktoren wie Wertewandel, Technikakzeptanz, Kompetenz, rechtliche Rahmenbedingungen oder dem subjektiven Sicherheitsempfinden im digitalen Raum verknüpft. Angestrebt wird, dass insbesondere Sicherheitsbehörden frühzeitig fundierte Einblicke in mögliche Kriminalitätsmuster erhalten und präventive wie reaktive Strategien entwickeln können. Das Programm hilft dabei, die digital vernetzte Gesellschaft besser auf Cyberangriffe und Informationsbedrohungen vorzubereiten und ihre Widerstandskraft zu erhöhen.

Zum Hintergrund
Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) wurde 2020 gegründet. Sie ist eine hundertprozentige Inhouse-Gesellschaft des Bundes und steht unter der gemeinsamen Leitung des Bundesministeriums der Verteidigung sowie des Bundesministeriums des Innern und für Heimat. Ziel ihrer Gründung war es, Cybersicherheit ganzheitlich zu betrachten und dabei sowohl Aspekte der inneren als auch der äußeren Sicherheit ressortübergreifend einzubeziehen.
Vor diesem Hintergrund fördert die Cyberagentur gezielt hochinnovative Projekte. Diese Vorhaben sind mit einem hohen Risiko verbunden, ihre Ziele tatsächlich zu erreichen, können im Erfolgsfall jedoch einen erheblichen technologischen Durchbruch und große sicherheitspolitische Wirkung entfalten. Die Cyberagentur ist Bestandteil der Nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesrepublik Deutschland.
Der Cyberagentur stehen als Geschäftsführung Prof. Dr. Christian Hummert als Forschungsdirektor und Bettina Bubnys als kaufmännische Geschäftsführung vor. (Quelle: https://www.cyberagentur.de/)
Das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technikfolgenabschätzung gemeinnützige GmbH (IZT) ist eine unabhängige Forschungseinrichtung mit Sitz in Berlin. Seit mehr als 44 Jahren adressiert das IZT die großen gesellschaftlichen Herausforderungen mit Blick auf die notwendige tiefgreifende Transformation der Gesellschaft und ist der Nachhaltigkeit und der Gestaltbarkeit von Zukünften verpflichtet. Als gemeinwohlorientierte inter- und transdisziplinäre Forschungseinrichtung integriert das IZT die wissenschaftlichen Möglichkeiten der Zukunftsforschung, gesellschafts- und naturwissenschaftliche Expertise sowie Praxiswissen. Der Fokus des IZT liegt auf einer holistischen Herangehensweise sowie dem Vorausdenken in Alternativen und Optionen. Seit September 2013 gehört das IZT dem Konsortium an, das für das Büro für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) beim Deutschen Bundestag verantwortlich ist.
Das IZT wird durch die Geschäftsführung Dr. Roland Nolte und Sabine Flores Tran vertreten. (Quelle: https://www.izt.de/)






