Forschung
Forschung an der Hochschule der Polizei
Die Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg verbindet wissenschaftliche Forschung mit praxisnaher Ausbildung, um den Herausforderungen der modernen Polizeiarbeit gerecht zu werden. Im Fokus stehen sicherheitsrelevante Themen wie Kriminalitätsbekämpfung, Cybercrime, polizeiliche Kommunikation und psychologische Aspekte der Polizeiarbeit. Dabei arbeitet die Hochschule interdisziplinär und eng mit nationalen sowie internationalen Forschungseinrichtungen zusammen. Durch innovative Forschungsprojekte trägt sie dazu bei, polizeiliche Strategien weiterzuentwickeln, neue kriminalistische Erkenntnisse zu gewinnen und die Aus- und Fortbildung von Polizeikräften kontinuierlich zu verbessern.
Im Jahr 2012 wurde an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg das Institut für Polizeiwissenschaft (IfP) eingerichtet. Es gehört zum Bereich Lehre und Forschung und untersteht der Vizepräsidentin der Hochschule. Geleitet wird das Institut von Prof. Dr. Imme Krüger, die zugleich Vizepräsidentin der Hochschule ist. Zum IfP gehören zudem das Zentrum für Zeitgeschichte der Polizei unter der Leitung von Alexander Lorenz-Milord , der insbesondere psychologische und empirische Forschungsfelder bearbeitet. Ein weiterer zentraler Wissenschaftler des Instituts ist der Kriminologe Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger, der sich vor allem mit kriminologischen Fragestellungen zur Wechselwirkung zwischen sozialen Medien und Polizeiarbeit, den Interaktions- und Kommunikationsrisiken im digitalen Raum sowie dem Themenfeld Cybercrime beschäftigt.