Stellenausschreibung

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)* im Bereich Sozialkompetenz-Entwicklung der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg

Stellenausschreibung Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)* im Bereich Sozialkompetenz-Entwicklung

Das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg sucht für die Hochschule der Polizei zum nächstmöglichen Zeitpunkt

einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) *
im Bereich Sozialkompetenz-Entwicklung
der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg

am Dienstort Oranienburg.

Die Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg ist als Bildungsdienstleister u. a. verantwortlich für das Studium und die Ausbildung von Polizeianwärterinnen und -anwärtern im Vorbereitungsdienst sowie für die gesamte polizeiliche Weiterbildung im Land Brandenburg. Der weitläufige Campus in Oranienburg ist gut zu erreichen und bietet ein angenehmes Arbeitsumfeld. Kantine, Bibliothek und Sportmöglichkeiten stehen genauso wie eine gute technische Infrastruktur (z. B. WLAN) zur Verfügung. Freundliche und motivierte Kolleginnen und Kollegen arbeiten bereichsübergreifend vertrauensvoll zusammen und freuen sich auf Ihre Unterstützung. Ihren Aufgaben angepasste Qualifizierungsmöglichkeiten bieten Ihnen die Möglichkeit im Rahmen der Personalentwicklung Ihre Kompetenzen zu schärfen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird u. a. durch eine flexible Arbeitszeit unterstützt. Auch ein Eltern-Kind-Büro steht für den Bedarfsfall zur Verfügung. Überzeugen Sie sich von den Vorzügen der HPol als Arbeitgeberin auch auf der Internetseite www.hpolbb.de.

 

Das erwartet Sie:

Der Bereich Sozialkompetenz-Entwicklung an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg ist u. a. für die Konzeption, Durchführung und Weiterentwicklung von Trainings-, Beratungs- und Reflexionsmaßnahmen mit dem Ziel der Entwicklung und Stärkung sozialer Kompetenzen bei Polizeianwärterinnen und -anwärtern sowie Polizeibediensteten zuständig. Zu den Maßnahmen des Bereiches gehören z. B. Trainings sozialer Kompetenzen in Ausbildung und Studium, Führungskräftetrainings, Stressbewältigungstrainings, Teamentwicklungsmaßnahmen, Maßnahmen des Konfliktmanagements und Führungskräfteberatungen.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter:

  • sind Sie verantwortlich u. a. für die fachlich-wissenschaftlich fundierte und methodische Organisation und Durchführung von Maßnahmen des Bereiches für die Zielgruppe von Führungskräften des höheren Dienstes
  • entwickeln Sie eigenverantwortlich Beratungsmaßnahmen für Führungskräfte des gehobenen und höheren Dienstes und entwickeln diese weiter.
  • tragen Sie fachlich selbstständig zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Gesamtkonzeptes für die Führungskräfte-Weiterbildung für den gehobenen und höheren Dienst der Polizei des Landes Brandenburg bei.
  • nehmen Sie Referententätigkeiten zu Themen der Personal- und Organisationsentwicklung für Führungskräfte des höheren Dienstes der Polizei des Landes Brandenburg wahr.
  • sind Sie für die selbstständige Organisation und Durchführung von Beratungs-, Reflexions- und Trainingsmaßnahmen für Bedienstete des höheren Dienstes der Polizei des Landes Brandenburg verantwortlich.
  • wirken Sie fachlich-inhaltlich an der Qualitätssicherung von Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte des gehobenen Dienstes mit und führen die Maßnahmen gelegentlich auch selbst durch.
  • arbeiten Sie fachlich eng mit den polizeiinternen Organisationsberaterinnen und -beratern des Bereiches zur Umsetzung von neuen und zu Änderungen an bestehenden Beratungsangeboten zusammen.
  • stimmen Sie sich fachlich mit internen und externen Bedarfs- und Auftraggeber(inne)n, insbesondere mit dem Ministerium des Innern und für Kommunales und dem Polizeipräsidium des Landes Brandenburg ab.
  • stimmen Sie sich fachlich und organisatorisch mit externen Referent(inn)en und ab, die im Auftrag der Hochschule Weiterbildungsmaßnahmen durchführen.
  • betreuen Sie ein Netzwerk polizeiexterner Coaches, Referent(inn)en und bauen dieses aus.
  • sind Sie wissenschaftliche Ansprechpartner/in für Bedarfsanfragen zu Weiterbildungsmaßnahmen für den höheren Dienst der Polizei des Landes Brandenburg.
  • stimmen Sie sich fachlich eng mit anderen Bereichen der Hochschule ab, die Schnittmengen zum eigenen Aufgabenbereich aufweisen.
  • wirken Sie an der fachlich-inhaltlichen Weiterentwicklung der Trainings sozialer Kompetenzen in Ausbildung und Studium mit.

 

Das bringen Sie mit:

formale Anforderungen:

Sie verfügen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Diplom oder Master) in einem verhaltensorientierten sozialwissenschaftlichen Fachgebiet (vorzugsweise Psychologie, Kommunikationswissenschaften, Soziologie, Pädagogik, Erwachsenenbildung) möglichst mit Trainings- und/oder Beratungsbezug.

Für eine erfolgreiche Bewerbung sind darüber hinaus die folgenden Kriterien von besonderer Bedeutung (fachliche Anforderungen):

Sie verfügen über

  • eine mindestens einjährige Berufserfahrung auf dem Gebiet der Beratung oder des Coachings von Führungskräften, möglichst auch im öffentlichen Dienst.
  • eine mindestens einjährige praktische Erfahrung in der verhaltensorientierten Weiterbildung von Führungskräften nach zeitgemäßen Standards der Erwachsenenbildung.
  • Über diagnostische Anwendungskenntnisse auf dem Gebiet der Personal- und Organisationsentwicklung.

(außerfachliche Voraussetzungen):

Darüber hinaus verfügen Sie über

  • die Befähigung, wissenschaftlich und konzeptionell zu arbeiten.
  • eine stark ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an Empathie.
  • eine starke Kunden- und Bedarfsorientierung und sind stressstabil und flexibel.
  • Fähigkeiten eines effizienten Arbeits- und Zeitmanagements.

Sie haben Freude

  • bei der Anwendung moderner und kreativer Methoden der Erwachsenenbildung. 
  • an der Arbeit im Team, arbeiten aber auch gerne in hohem Maße eigenverantwortlich und selbstständig.

Kenntnisse der Organisation Polizei und insbesondere der Polizei Brandenburg sowie der polizeilichen Organisations- und Führungskultur sind wünschenswert.

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einstellungsabsicht ein Auszug aus dem Bundeszentralregister (Führungszeugnis) zur Vorlage bei einer Behörde gemäß § 30 Abs. 5 Bundeszentralregistergesetz abgefordert wird.

 

Wir bieten Ihnen:

  • einen unbefristeten Arbeitsplatz mit Eingruppierung in die Entgeltgruppe 13 der Entgeltordnung zum Tarifvertrag der Länder (TV-L)
  • Eine spätere Verbeamtung ist möglich.
  • eine anspruchsvolle und herausfordernde Tätigkeit im polizeilichen Umfeld,
  • ein motiviertes Team mit fachlicher und sozialer Kompetenz,
  • bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten,
  • grundsätzlich flexible Arbeitszeiten (ohne feste Kernzeitregelung)
  • die Möglichkeit zum Bezug eines VBB-Firmentickets

Zudem fördert die Landespolizei aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Allen, unabhängig von deren Nationalität (Kommunikationssprache ist Deutsch), sozialer Herkunft, Alter, Religion, Behinderung oder sexueller Identität.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Polizei des Landes Brandenburg in der Einstellung behinderter Menschen. Daher werden Bewerbende mit Behinderung bei gleicher Eignung bevorzugt. Auf eine ggf. vorliegende Behinderung ist im Bewerbungsschreiben hinzuweisen.

 

Kontakt und Informationen

Für Rückfragen im Zusammenhang mit dem Stellenbesetzungsverfahren steht Ihnen Frau Sabine Juhr unter der Telefonnummer 0331/866-2435 gern zur Verfügung. Inhaltlich-fachliche Fragen zum Arbeitsbereich beantwortet Ihnen an der Hochschule der Polizei Herr Mario Gruschinske unter der Telefonnummer: 03301/ 850 2430.

Ihre aussagekräftige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf mit E-Mail-Adresse und Telefonnummer, Qualifikationsnachweise, Nachweise Studienabschlüsse, Zeugniskopien etc.) richten Sie bitte bis zum 23.04.2021 an das

Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg
Referat 43
Henning-von-Tresckow-Straße 9-13
14467 Potsdam

oder

polizei-personal [at] mik.brandenburg.de.

Bewerberinnen/Bewerber, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, werden gebeten, ihr Einverständ­nis zur Einsichtnahme in die Personalakte zu erklären.

Sofern Sie die Rücksendung Ihrer Unterlagen wünschen, legen Sie bitte einen adressierten und ausrei­chend frankierten Rückumschlag bei. Bei Einsendung der Unterlagen per E-Mail sollte der beigefügte Anhang aus einer pdf-Datei bestehen. Kosten, die Ihnen im Rahmen Ihrer Bewerbung entstehen, können nicht ersetzt werden.

 

Informationen zum Datenschutz

Das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK) möchte mit nachstehenden Datenschutzhinweisen gemäß Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung Ihrer Daten informieren:

Das MIK verarbeitet im Falle Ihrer Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle Ihre Daten.

Verantwortlich für die Datenerhebung ist das

Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg,
Referat 43
Henning-von-Tresckow-Straße 9-13
14467 Potsdam
Telefon: (0331) 866-0
E-Mail:   poststelle [at] mik.brandenburg.de
Internet: http://mik.brandenburg.de

Der Beauftragte für den Datenschutz ist erreichbar unter:

Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg
Henning-von-Tresckow-Straße 9-13
14467 Potsdam
Telefon: (0331) 866-2230
E-Mail:   datenschutzbeauftragter [at] mik.brandenburg.de

Ihre Daten werden für die Bewerbungsanbahnung und -abwicklung innerhalb des Geschäftsbereiches des MIK erhoben. Sie werden auf der Grundlage von § 94 Abs. 1 LBG sowie des DSGVO i. V. m. dem BbgDSG verarbeitet.

Mit der Übersendung der Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich mit der Verarbeitung und Speicherung Ihrer Daten bis zum Abschluss des Bewerbungsverfahrens einverstanden.

Um das Stellenbesetzungsverfahren sachgerecht bearbeiten zu können, werden Ihre personenbezogenen Daten an die fachlich zuständige Abteilung 4 des MIK sowie an die Hochschule der Polizei weitergegeben.

Ihre Daten werden nach der Erhebung beim MIK gemäß § 26 Abs. 6 Satz 1 des Brandenburgischen Datenschutzgesetzes unverzüglich nach dem rechtskräftigen Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens gelöscht. Sollte ein Dienstverhältnis mit dem MIK zustande kommen, werden die Daten auch nach dem rechtskräftigen Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens verarbeitet.

Nach der DSGVO stehen Ihnen folgende Rechte zu:

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht, Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DSGVO). Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DSGVO). Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 17, 18 und 21 DSGVO).

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft das MIK, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Jede betroffene Person hat das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht ist, dass ihre personenbezogenen Daten rechtswidrig verarbeitet werden.

Wenn Sie sich an die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht wenden möchten, können Sie diese wie folgt kontaktieren:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht
Dagmar Hartge
Stahnsdorfer Damm 77
14532 Kleinmachnow
Telefon: (033203) 356-0
Telefax: (033203) 356-49
E-Mail:   Poststelle [at] LDA.Brandenburg.de

Weitere Informationen können Sie dem offiziellen Internetauftritt der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht unter http://www.lda.brandenburg.de entnehmen.

Das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg benötigt Ihre Daten, um Ihre Bewerbung bearbeiten zu können. Wenn Sie die erforderlichen Daten nicht angeben, können Sie im Rahmen des Stellenbesetzungsverfahrens nicht berücksichtigt werden.

* m/w/d steht für männlich/weiblich/divers

 

Netzwerk Studienqualität Brandenburg

 

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